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Das ästhetische Vergnügen beim Betrachten illusionistischer Bilder
- sagt Gombrich in seinem Buch "Kunst und Illusion" -
besteht in einer doppelten Wahrnehmung: in der gleichzeitigen Wahrnehmung von Schein und Wirklichkeit.
Er zitiert in diesem Zusammenhang Quattremère de Quincy. "Wenn der Maler einen weiten Raum in ein kleines
Viereck hineinbringt, wenn er mich auf einer ebenen Fläche unendlich weit in die Tiefe führt, wenn er die Luft
durch ein Bild strömen lässt, … dann gebe ich mich mit Wonne der Täuschung hin, die er geschaffen hat, aber ich will
den Rahmen sehen, und ich will mir gleichzeitig dessen bewusst bleiben, dass, was ich sehe, in Wirklichkeit nur
ein Stück Leinwand ist und nichts anderes,als eine ebene Fläche."
Illusion und Bewustwerden der Illusion werden in den Reliefbildern verstärkt.